Dieser Vanille-Kokos-Sojadrink ist eine hausgemachte pflanzliche Milchalternative, die sich durch ihre cremige Konsistenz und die Kombination aus mildem Sojageschmack, tropischer Kokosnote und süßer Vanille auszeichnet. Anders als industrielle Sojadrinks kannst du hier die Intensität der Aromen selbst bestimmen. Der Drink eignet sich pur zum Trinken, für Kaffee oder Müsli.
Und das brauchst du für den Vanille-Kokos-Sojadrink
1 Tasse Sojabohnen (über Nacht eingeweicht)
4 Tassen Wasser
1/2 Tasse Kokosmilch
2-3 Esslöffel Ahornsirup
1 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Prise Salz
Darauf kommt es an
Das Erhitzen der Sojamilch ist entscheidend: Rohe Sojamilch enthält Enzyme, die einen leicht bohnigen Geschmack verursachen. Durch das Erhitzen werden diese Enzyme deaktiviert und der Drink wird bekömmlicher. Achte darauf, die Milch nicht zu stark kochen zu lassen, sonst setzt sich am Boden eine Schicht ab. Die Kokosmilch solltest du erst nach dem Erhitzen zugeben, damit ihre Aromen frisch bleiben. Im Kühlschrank hält sich der Drink etwa drei Tage, vor dem Trinken kurz aufschütteln.
Varianten
- Schoko-Kokos-Sojadrink — 2 Esslöffel Kakaopulver mit dem Ahornsirup einrühren für eine schokoladige Variante.
- Zimt-Vanille-Sojadrink — 1 Zimtstange während des Erhitzens mitziehen lassen und vor dem Abfüllen entfernen.
- Ungesüßte Variante — Ahornsirup weglassen für eine neutrale Basis, die sich zum Kochen eignet.
Häufige Fragen
Kann ich getrocknete Sojabohnen verwenden?
Ja, getrocknete Sojabohnen müssen mindestens 8 Stunden oder über Nacht in Wasser eingeweicht werden. Sie verdoppeln dabei ihr Volumen. Verwende keine vorgekochten Bohnen aus der Dose, die ergeben keine gute Milch.
Wie lange ist der Sojadrink haltbar?
Im Kühlschrank hält sich der selbstgemachte Sojadrink etwa 3 Tage in einer verschlossenen Flasche. Schüttle ihn vor dem Gebrauch, da sich die Bestandteile absetzen können.
Was mache ich mit dem Trester?
Der ausgepresste Sojabohnentrester, Okara genannt, lässt sich trocknen und als Mehlersatz verwenden oder frisch in Bratlingen und Teigen verarbeiten. Nicht wegwerfen, er enthält noch viele Nährstoffe.
Kann ich andere Süßungsmittel verwenden?
Statt Ahornsirup funktionieren auch Agavendicksaft, Dattelsüße oder Zucker. Die Menge nach Geschmack anpassen, da die Süßkraft unterschiedlich ist.
