Der Mango-Daiquiri ist die tropische Variante des kubanischen Klassikers. Weißer Rum trifft auf Mango-Püree und Limettensaft – die Säure muss die Süße der Frucht halten, sonst klebt der Drink. Anders als beim Erdbeer-Daiquiri brauchst du hier mehr Limette, weil Mango schwerer ist und weniger Eigenacidität mitbringt. Kein Smoothie, sondern ein Sour mit Frucht.
Und das brauchst du für den Mango-Daiquiri
5 cl weißer Rum
2,5 cl Limettensaft
4 cl Mango-Püree
1 cl Zuckersirup (nur bei herber Mango)
Garnitur: Mango oder Limette
Darauf kommt es an
Die Mango entscheidet über den Sirup: Reife, süße Früchte brauchen keinen Zucker, herbe oder leicht unreife schon. Teste das Püree vorher – wenn es schon süß ist, lass den Sirup weg. Beim Shaken zählt Kraft: Mango-Püree ist dichter als Saft, du musst länger und härter arbeiten, damit sich alles verbindet. Der Drink soll samtig werden, nicht schaumig. Wenn du gefrorene Mango verwendest, kurz antauen lassen, sonst wird der Drink zu kalt und zu wässrig.
Varianten
- Frozen Mango-Daiquiri — Alle Zutaten mit einer Handvoll Crushed Ice im Blender mixen, bis die Konsistenz cremig ist.
- Mango-Chili-Daiquiri — Eine dünne Scheibe rote Chilischote im Shaker mitschütteln – Schärfe hebt die Frucht.
- Mit braunem Rum — Aged Rum statt weißem Rum gibt Tiefe, passt aber nur zu sehr reifen Mangos.
Häufige Fragen
Püree oder Saft?
Püree gibt Textur und Körper, der Drink wird samtig. Saft geht auch, dann etwas weniger Flüssigkeit verwenden und sehr fest shaken, damit er nicht zu dünn wird.
Welche Mango?
Reife, weiche Früchte mit intensivem Geruch. Zu unreife Mangos sind faserig und sauer, zu reife werden matschig. Tiefkühl-Püree funktioniert gut, wenn es ohne Zuckerzusatz ist.
Warum mehr Limette als beim Erdbeer-Daiquiri?
Mango ist schwerer und süßer als Erdbeere, hat aber weniger Säure. Ohne genug Limette kippt der Drink ins Sirupartige.
