Der Tom Collins gehört zu den bekanntesten Longdrinks überhaupt. London Dry Gin, frischer Zitronensaft und Zuckersirup werden mit Sodawasser aufgegossen — fertig ist ein spritziger, unkomplizierter Drink, der an heißen Tagen genauso gut funktioniert wie als Aperitif. Der Collins wird direkt im Glas gebaut, nicht geschüttelt, und bleibt dadurch schön leicht und prickelnd.
Und das brauchst du für den Tom Collins
5 cl London Dry Gin
3 cl Zitronensaft
1,5 cl Zuckersirup
Sodawasser zum Auffüllen
1 Zitronenscheibe zur Garnitur
Darauf kommt es an
Viele bauen den Collins mit zu wenig Eis — dann verwässert er schnell und schmeckt lauwarm. Füll das Glas randvoll mit Eiswürfeln, bevor du die Zutaten dazugibst. Beim Umrühren nur zwei, drei Umdrehungen mit dem Barlöffel, sonst verliert das Sodawasser zu viel Kohlensäure. Der Gin sollte trocken sein, kein Old Tom oder Navy Strength — ein klassischer London Dry mit Wacholder im Vordergrund passt am besten.
Varianten
- Vodka Collins — Statt Gin wird Wodka verwendet — milder, aber weniger aromatisch.
- Rum Collins — Mit weißem Rum statt Gin, dadurch etwas süßer und weicher.
- Whiskey Collins — Mit Bourbon Whiskey oder Rye Whiskey — kräftiger und würziger als das Original.
Häufige Fragen
Kann ich fertigen Zitronensaft verwenden?
Besser nicht. Der Tom Collins lebt von der Frische, und abgepackter Saft schmeckt flach und bitter. Eine Zitrone auspressen dauert keine Minute und macht den Unterschied.
Was ist der Unterschied zwischen Tom Collins und Gin Fizz?
Der Gin Fizz wird im Shaker zubereitet und ins Glas abgeseiht, der Tom Collins direkt im Glas gebaut. Dadurch ist der Collins etwas lockerer und sprudelnder, der Fizz dichter und schaumiger.
Welches Sodawasser passt am besten?
Ein neutrales Sodawasser mit feiner Perlage — kein Mineralwasser mit Eigengeschmack. Club Soda oder einfaches Sprudelwasser aus dem Wassersprudler funktionieren gut.
