Der Appletini ist der Apfel-Martini der 90er: Wodka, grüner Apfellikör, ein Hauch Zitrus. Klar, süß-sauer, im Coupette ein Statement – nicht der Dry Martini, und das ist gut so. Er schmeckt nach grünem Apfel, Limette und der Zeit, als Cocktails neongrün leuchten durften.
Und das brauchst du für den Appletini
4 cl Wodka
3 cl Apfellikör (grün)
2 cl Apfelsaft (klar)
1 cl Limettensaft
Garnitur: Apfelscheibe
Darauf kommt es an
Hart shaken und doppelt abseihen – sonst wird er trüb. Der grüne Apfellikör ist die Farbe des Drinks, deshalb muss auch der Apfelsaft klar sein. Trüber Saft macht ihn milchig, und das will hier niemand. Das Doppelabseihen hält Eissplitter draußen, die Textur bleibt seidig. Manche Barkeeper geben einen Spritzer Zitrone statt Limette, das macht ihn runder, aber weniger frisch.
Varianten
- Dirty Appletini — Mit 1 cl Olivenlake – klingt falsch, schmeckt salzig-süß und funktioniert.
- Sour Apple Martini — Mit saurem Apfellikör statt grünem – mehr Zug, weniger süß.
Häufige Fragen
Ist das ein echter Martini?
Nein. Der Name leiht nur die Form. Ein Dry Martini bleibt Gin, Wermut, Olive. Der Appletini ist ein Wodka-Sour im Martini-Glas.
Welchen Apfellikör nehme ich?
Grünen Apfellikör, der nach saurem Apfel schmeckt. Nicht Calvados, nicht Apfelbrand – das sind andere Getränke.
Kann ich den Apfelsaft weglassen?
Kannst du, dann wird er stärker und süßer. Der Saft verdünnt und bringt Frucht, ohne die der Drink nur nach Likör schmeckt.
