Thai-Basilikum-Gimlet Zeige grösseres Bild

Cocktail Rezept

Thai-Basilikum-Gimlet Rezept

Basisspirituose
Alpro Drinks
Methode
geschüttelt
Glas
Coupette
Eis
kein Eis (straight up)
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1

Der Thai-Basilikum-Gimlet ist eine aromatische Abwandlung des klassischen Gimlet. Statt europäischem Basilikum kommt hier Thai-Basilikum zum Einsatz – intensiver, mit Noten von Anis und Nelke. Die Kombination aus Gin, Limette und dem würzigen Kraut ergibt einen Cocktail, der herb-frisch schmeckt und sich deutlich vom süßlicheren Basil Smash abhebt. Perfekt für alle, die es kräftiger mögen, ohne auf die klare Struktur eines Gimlet zu verzichten.

Und das brauchst du für den Thai-Basilikum-Gimlet

5 cl Gin (40–45 % Vol., z. B. ein London Dry mit Wacholder-Klarheit)

2 cl frisch gepresster Limettensaft (kein Konzentrat, Saft sollte säuerlich-hell sein)

1,5 cl Zuckersirup (1:1, leicht flüssig, nicht zu dick)

8 frische Thai-Basilikumblätter (dunkelgrün, keine Stiele, Blätter sollten beim Zerreiben sofort duften)

Darauf kommt es an

Thai-Basilikum verliert schnell sein Aroma, wenn es zu stark zerkleinert wird. Drücke die Blätter nur leicht an, statt sie zu muddeln – so bleiben die würzigen Noten erhalten, ohne dass der Cocktail bitter wird. Ein weiterer Trick: Verwende Gin mit deutlichem Wacholder, der die Anisnote des Basilikums trägt, aber nicht überdeckt. Falls der Drink zu herb wirkt, hilft ein Tropfen Orangenblütenwasser (0,1 cl) im Shaker – das rundet die Schärfe ab, ohne den Charakter zu verwässern.

Varianten

  • Thai-Basilikum-Rickey — Ersetze den Zuckersirup durch 1 cl Honigsirup und fülle mit 8 cl Sodawasser auf. Wird im Highball-Glas mit Crushed Ice serviert – weniger süß, aber spritziger.
  • Gin-Thai-Smash — Füge 3 cl Holunderblütensirup hinzu und serviere den Cocktail mit Crushed Ice im Rocks-Glas. Garnitur: Thai-Basilikum und eine Limettenscheibe. Süßer und fruchtiger als der Gimlet.

Häufige Fragen

Kann ich normales Basilikum verwenden?

Ja, aber die Würze fehlt. Genoveser Basilikum ist milder und süßer – passe die Menge an (10–12 Blätter) und füge eine Prise gemahlenen Sternanis (auf der Messerspitze) hinzu, um die fehlende Schärfe auszugleichen.

Warum schmeckt mein Gimlet bitter?

Entweder wurde der Limettensaft zu lange gelagert (oxidiert) oder die Basilikumblätter zu stark zerkleinert. Verwende frisch gepressten Saft und drücke die Blätter nur leicht an. Ein weiterer Grund: Zu viel Eis im Shaker – der Cocktail verdünnt zu schnell und schmeckt wässrig, nicht bitter.

Kann ich den Drink vorbereiten?

Nein. Der Thai-Basilikum-Gimlet verliert nach 10–15 Minuten seine Frische. Die ätherischen Öle des Basilikums verflüchtigen sich, und der Limettensaft oxidiert. Mixe ihn erst kurz vor dem Servieren.

Zubereitung

  1. Die Thai-Basilikumblätter kurz zwischen den Handflächen anreiben, um die ätherischen Öle freizusetzen – aber nicht zerbröseln lassen. Die Blätter in den Shaker geben und mit einem Muddler oder dem Stiel eines Barlöffels leicht andrücken, bis sie glänzen.
  2. Gin, Limettensaft und Zuckersirup dazugeben. Den Shaker mit Eiswürfeln (etwa 8–10 Stück, nicht zu klein) füllen und 12–15 Sekunden hart shaken – der Shaker sollte außen beschlagen und sich kalt anfühlen.
  3. Ein Sieb (Hawthorne oder feines Teesieb) auf das gekühlte Coupette-Glas setzen und den Cocktail zügig abseihen. Nicht nachgießen, auch wenn etwas Schaum zurückbleibt – der gehört nicht ins Glas.
  4. Ein einzelnes Thai-Basilikumblatt als Garnitur auf den Drink legen. Das Blatt sollte frisch aussehen und nicht welk sein – am besten erst kurz vor dem Servieren auflegen, damit es nicht einzieht.

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