Der Pernod Blanc ist die sanfte Variante des klassischen Pastis: Anstelle von Wasser verlängert hier Limonade den anishaltigen Aperitif. Das Ergebnis ist ein milder, erfrischender Longdrink mit dezenter Süße und der typischen Trübung, die entsteht, wenn Anis auf Flüssigkeit trifft. In Frankreich wird er gerne am Nachmittag getrunken, wenn der pure Pastis noch zu intensiv wäre. Die Zitrone bringt Frische, ohne den Anischarakter zu überdecken.
Und das brauchst du für den Pernod Blanc
4 cl Pastis
12 cl Zitronenlimonade
1 Zitronenscheibe
Darauf kommt es an
Die Limonade sollte wirklich kalt sein, damit der Drink nicht verwässert. Manche schwören auf stilles Zitronenwasser statt Limonade — das macht den Pernod Blanc trockener und weniger süß. Wichtig: Den Pastis immer zuerst ins Glas geben, dann die Limonade. So verteilt sich die Trübung gleichmäßig und der Anisgeschmack bleibt ausgewogen. Wer es intensiver mag, dreht das Verhältnis auf 5 cl Pastis. Die Zitronenscheibe ist nicht nur Deko — ein leichter Druck beim Servieren gibt dem Drink noch etwas ätherisches Öl mit.
Varianten
- Pernod Tonic — Mit Tonic Water statt Limonade — trockener und bitterer.
- Perroquet — Mit Pfefferminzsirup und Wasser — der grüne Klassiker aus Frankreich.
Häufige Fragen
Kann ich auch anderen Pastis verwenden?
Ja, jeder Pastis funktioniert. Ricard, Casanis oder andere Marken haben leicht unterschiedliche Anisintensität, das Grundprinzip bleibt gleich.
Warum wird der Drink milchig?
Das ist der Louche-Effekt: Die ätherischen Öle des Anis sind in Alkohol gelöst, fallen aber aus, sobald Wasser oder Limonade dazukommt. Das ist gewollt und typisch für Pastis.
Geht auch Sprite oder 7UP?
Ja, beide funktionieren. Zitronenlimonade ist aber etwas saurer und passt besser zum Anis als die sehr süßen Varianten.
