Selbst gemachter Sojadrink schmeckt intensiver als gekaufte Varianten und lässt sich genau auf den eigenen Geschmack einstellen. Ohne Emulgatoren oder Konservierungsstoffe wird er aus nur drei Zutaten zubereitet: Sojabohnen, Wasser und einer Prise Salz. Wer es süßer mag, gibt Ahornsirup hinzu. Der Trick liegt im richtigen Abseihen – je feiner das Sieb, desto samtiger das Ergebnis.
Und das brauchst du für den Klassischer Sojadrink
200 g getrocknete Sojabohnen
1 Liter Wasser (plus 500 ml zum Einweichen)
1 Prise Salz
2–3 Esslöffel Ahornsirup (optional)
Darauf kommt es an
Der entscheidende Schritt ist das erste Abseihen: Wer keinen Nussmilchbeutel hat, kann ein sauberes Geschirrtuch verwenden, das vorher mit heißem Wasser ausgespült wurde – das verhindert, dass Fasern in den Drink gelangen. Beim Erhitzen nicht kochen lassen, sonst flockt die Masse. Wer den Drink länger haltbar machen will, füllt ihn heiß in sterile Gläser und verschließt sie luftdicht. Hält sich im Kühlschrank 3–4 Tage.
Varianten
- Vanille-Sojadrink — 1/2 Vanilleschote mitkochen, Mark auskratzen und unterrühren. Passt gut zu Kaffee oder Müsli.
- Kakao-Sojadrink — 2 Teelöffel ungesüßtes Kakaopulver mit dem Ahornsirup einrühren. Kurz aufkochen, bis sich das Pulver aufgelöst hat.
- Sojadrink mit Zimt — 1/2 Teelöffel Zimt mit dem Salz einrühren. Besonders im Winter eine warme Variante.
Häufige Fragen
Warum flockt mein Sojadrink beim Erhitzen?
Das passiert, wenn die Temperatur zu hoch ist oder der Drink zu lange kocht. Immer bei mittlerer Hitze rühren und nicht über 80 °C erhitzen. Falls es doch passiert, durch ein feines Sieb abseihen – der Geschmack bleibt erhalten.
Kann ich die Sojabohnen auch ungeweicht verwenden?
Nein. Ungeweichte Bohnen lassen sich nicht richtig pürieren und geben zu wenig Flüssigkeit ab. Das Einweichen macht sie weich und erhöht die Ausbeute.
Wie lange hält sich selbst gemachter Sojadrink?
Im Kühlschrank 3–4 Tage. Durch das Erhitzen ist er pasteurisiert, aber ohne Konservierungsstoffe sollte er schnell verbraucht werden. Vor dem Trinken immer schütteln, da sich die Flüssigkeit absetzt.
